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Biographie


Georg Brintrup, Fotografie

Georg Brintrup wurde 1950 in Münster geboren - Er studierte dort an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Publizistik, Kunstwissenschaft und Romanistik - Bereits mit 15 Jahren drehte er 8mm Filme und machte erste Foto-Portraits mit einer Hasselblad 1000F, die ihm ein Onkel vererbt hatte - Zwischen 1968 und 1971 drehte er Filme für vereinzelte Aufführungen am Stadttheater Münster - Mit einigen Schauspielern des Theaters drehte er erste eigene Kurzfilme - Ab 1972 studierte er an einer Filmschule in Rom - Teil seiner Abschlußarbeit zum Thema "Literatur im Film" (1975) wurde sein Film "Meine Wunder - Sieben Gedichte von Else-Lasker-Schüler" -


In Rom hatte er Gelegenheit, italienischen Regisseuren wie Roberto Rossellini, Federico Fellini, Luchino Visconti und anderen bei der Arbeit zuzuschauen - während seiner Übersetzungsarbeit aus dem Werk "Empirismo Eretico" für das Publizistik-Institut in Münster lernte er 1973 den Autor und Filmregisseur Pier Paolo Pasolini kennen - zu einer geplanten Regieassistenz kam es allerdings nicht, weil Pasolinis Film über "San Paolo" nicht die nötigen finanziellen Mittel zur Herstellung bekommen konnte


1974 lernte er auch den deutsch-französischen Regisseur Jean-Marie Straub und dessen Frau und Mitarbeiterin Daniele Huillet kennen, denen er bei der Verfilmung von Schönbergs Oper "Moses und Aron" zur Hand ging - In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich eine Freundschaft und engere Zusammenarbeit - Er spielte in zwei Filmen von Straub kleinere Rollen: "Klassenverhältnisse" und "Der Tod des Empedokles" - In den Jahren bis 1976 drehte er verschiedene Filme in Eigenproduktion - Die Arbeit als freier Autor und Regisseur von Filmen und Radiostücken für deutsche, italienische und andere internationale Fernseh- und Radiosender begann 1977


Zu den wichtigsten Filmen gehören die Musikdokumentationen POEMI ASOLANI (1985) - EIN SONNENSTRAHL (1996) - ROTER MOND ÜBER NEAPEL (1998) - PALESTRINA (2009) - SANTINI'S NETZWERK (2013) - die brasilianische Musiktriologie SYMPHONIA COLONIALIS (1992) - O TREM CAIPIRA (1994) - TROMMLER UND GÖTTER (2002) sowie die Literaturdokumentationen ICH RÄUME AUF (1979) - PENN'A DU (1981)


Zu den wichtigsten Radiosendungen gehören die Hörfilme für den SWF / SWR: ALLEIN MIT MEINEM ZAUBERWORT (1977) - ICH STERBE AM LEBEN UND ATME IM BILD WIEDER AUF (1979) - BIS WOHIN REICHT MEIN LEBEN (1982) - oder die Biografien PAUSEN DES SCHWEIGENS (1986) - NICHT ICH HABE ANGST, DIE ANGST HAT MICH (1990) - DIE AKZEPTIERTE TRAGÖDIE (1991)